We have wings, we can fly~

We have wings, we can fly~

In meinem letzten Post auf diesem blog erwähnte ich Macross Plus. Ich muss aber nun zugeben dass ich es zu dem Zeitpunkt eigentlich nie ganz gesehen hab. Lediglich ausschnitte der Kampsszenen wie ich mich erinnere.

Daraufhin hab ich mir natürlich spontan entschieden es anzusehen, es sind schließlich auch nur 4 OVA episoden von ca. 39 minuten länge.
Ich wurde regelrecht weggeblasen.

Ich habe nicht erwartet das es auch nur annähernd so gut ist, ich wollte es mir in typischer “klassiker den man mal anschauen muss” und “mehr mecha dogfights” manier anschauen.

Warum finde ich es so gut?

Ich denke, einen sehr großen teil davon macht die musik die von Yoko Kanno geschrieben und auch mitfabriziert wurde (sie singt, unter ihrem pseudonym Gabriela Robin)
Diese werden das erstemal so richtig exzellent in der zweiten episode in szene gesetzt, als die künstliche intelligenz Sharon ihr konzert gibt.
Konzerte und idols gehören zu Macross einfach dazu, so erwartete ich typischen J-Pop und ein bisschen fanservice. Stattdessen bekam ich außerweltliche gesänge in exotischen sprache, surreale bilder und faszinierende schnitte.

Auch weiterhin spielt in der serie der gekonnte einsatz von Yoko Kanno’s geisterhaften musikalischen klängen eine große rolle.

Der zweite große punkt ist die herausragende künstlerische qualität der zeichnungen: zu anfang ist der stil der figuren etwas gewöhnungsbedürftige, man gewöhnt sich aber schnell daran. Die flugszenen sind jedoch von anfang an absolut top, mir fällt kein anime ein den ich gesehen habe der das toppen könnte. Computeranimationen kommen dabei eigentlich überhaupt nicht vor, diese werden nur eingesetzt um die visualisierungen der bord computer darzustellen, vor allem die von Guld Bowman’s YF-21.
Die kämpfe sind absolut dynamisch und elegant.
Die holographischen projektionen der KI sind auch sehr beeindruckend, zusammen mit der musik.

Als drittes kommt dann regie, schnitt und inszenierung.
Der generelle plot ist recht einfach: Drei ehemalige freunde sehen sich wieder, zwei davon sind nun testpiloten für zwei konkurriende flugzeugprojekte und die dritte produzentin der singenden KI Sharon. Sie stellen sich ihrer vergangenheit und die KI, die in wirklichkeit teilweise von der weiblichen hauptcharakterin gesteuert wird (bzw. ihr gehirn wird als teil des codes verwendet) flippt irgendwann aus.

Das ganze ist aber sehr beeindruckend in szene gesetzt, mit vielen emotionalen schnitten vor großartigem hintergrund und einer indirekten erzählweise. Ein gefühl von nostalgie und freundschaften die vielleicht für immer zerstört wurden herrscht vor, daneben die freiheit des himmels die die piloten erleben.

Dieser anime kriegt von mir mindestens eine 9 von 10, evtl sogar 10 von 10.

Audio 10/10
Visuell 10/10
Story 7/10
Charaktere 8/10
Regie 10/10

Auf jedenfall hat er sich schlagartig aus dem außenfeld in die liste meiner absoluten lieblingsanime katapultiert.

Too long, didn’t read:
Es ist wie wenn man Key the Metal Idol hernimmt, das ganze budget für bloß 4 episoden ausgibt und statt etwas lahmer cyborg action stattdessen mit der krone der mecha luftkämpfe ersetzt untermalt von weitaus besserer musik.

Itano Circus

Itano Circus

‘Itano Circus’ das ist der von Regisseur Ichiro Itano begründet design-stil von kampfszenen die zentral schwarm um schwarm von raketen aufgebaut sind die, lange kondens-streifen hinter sich herziehend, hübsche bahnen durch luft oder weltraum ziehen und denen die kombatanten generell in hochgeschwindigkeits dogfight manier ausweichen.

Durch seine arbeit an Macross verbreitet, hat sich dieser stil generell überall im anime verteilt und ist mittlerweile ein klassiker der vielleicht schon als öde gesehen wird. Zumindest hab ich es in neueren serien nicht so oft angetroffen. Andererseits gibt es auch nicht sehr viele neue Mecha-Serien die eine befriedigende qualität aufweisen. Und dann kommt noch dazu das man ab boden derartig massiven schwärmen von raketen nicht allzu cool ausweichen kann, es fehlen einfach die möglichen des 3-dimensionalen raums.

Das gehörte beim altmeister Itano auch immer dazu: Wilde, verwirrende und chaotische kameraschwenks die genauso verworrenen halsbrecherischen flugmanövern folgen und den zuschauer den sinn von richtung, boden und himmel durcheinander bringen.

Ich mag das sehr, ich finde es gibt kaum dynamischere mecha-kämpfe als die von Macross, wobei natürlich bei den alten inkarnationen davon die animationsqualität nicht allzu hoch ist, bei den neuesten scheinen die missile-schwärme geschrumpft zu sein, dafür dominieren eher plumpe 3d-modelle der mechas. Vielleicht sind die computer die es rendern sollen nicht leistungstark genug die selbe große anzahl an sich bewegenden objekten darzustellen, drum muss man die missile-menge zurückschrauben? Wer weiß.

Von meiner jetzigen erfahrung her scheint Macross Plus die Krone des Itano Circus zu erreichen. Hier sind zwar ebenfalls CGI und handgezeichnete elemente kombiniert, das ganze hat aber weit mehr eleganz als viele andere die dies versucht haben.

Oh und diese kondensstreifen der raketen scheinen ja nicht aus der luft gegriffen zu sein:
Missile Spam Decoys eines Helikopters
Angel Wing Missile defense

Wobei gesagt werden muss das die letzten beiden bilder keine richtigen kampfraketen sind, sondern decoys die hauptsächlich wärme und licht ausstrahlen sollen um feindliche zielsuchende raketen auf diese falschen-raketen umzulenken , anstatt das feuer auf das flugzeug/ den Helikopter zu ziehen.
Sieht trotzdem toll aus.

 

Computerspiel-branche

Computerspiel-branche

Sie bringen ein neues Syndicate Spiel raus!

Es ist nun ein First-Person-Shooter. Ugh.

Naja es sieht zwar aus wie ein sehr stylisher shooter, aber es will wohl bloß auf den Deus Ex Bandwaggon aufspringen. Schon traurig wie man schon darüber frph sein kann heutzutage wenn mal ein Spiel nur schon mit dem SETTING aus dem üblichen trott herauskommt.

Seufz.

Ich hab da ne Theorie wieso Leute die schon lange Zeit Computerspiele spielen die heutige Branche so unfassbar mies finden.Klar, früher haben sich diese Spiele alle gut verkauft. Bullfrog war beliebt, und Syndicate auch und ein großteil der möglichen Käufer kaufte sich auch diese Spiele und fand sie gut.

Diese Spieler gibts immer noch, und heute fragen sie sich wieso die Firmen keine ‘guten’ Spiele mehr produzieren (Also Spiele mit ihnen als Target-Demographic)

Ich glaube die Antwort darauf ist…  es gibt zwar immer noch diese Spieler, aber seit damals sind noch viel viel mehr Spieler hinzugekommen, und diese ganzen anderen Spieler, die vielleicht auch schon mittlerweile viel mehr Zeit mit ihren Spielen verbringen als die Alten Hasen es nun tun, und höchstwahrscheinlich auch mehr Geld dafür ausgeben, sind ganz einfach in der Überzahl.

Klar das da die Firmen ihre Spiele daran anpassen was sich verkauft. Die Entwicklungskosten sind ja auch gestiegen.

Natürlich ist die Branche selbt total wahnsinnig. (Lest nur mal die Erfahrungsberichte der Tester auf http://trenchescomic.com/tales ) :

Jede Firma scheint es als Standard zu sehen das vor der Deadline 18 Stunden Arbeitstage geschoben werden, die Bugs werden zwar gefunden aber mit “Don’t have time, only fixing crash-bugs” und ähnlichem abgehandelt und die Publisher wollen immer noch kürzere Produktionszeiten und scheinen Projekte willkürlich zu schließen.

Es klingt so ziemlich nach dem übelsten Job den man haben kann…

Walnüsse sind Drogen

Walnüsse sind Drogen

Seen any walnuts in your medicine cabinet lately? According to the Food and Drug Administration, that is precisely where you should find them. Because Diamond Foods made truthful claims about the health benefits of consuming walnuts that the FDA didn’t approve, it sent the company a letter declaring, “Your walnut products are drugs” — and “new drugs” at that — and, therefore, “they may not legally be marketed … in the United States without an approved new drug application.” The agency even threatened Diamond with “seizure” if it failed to comply

LOL Amerika wird echt immer mehr zu Brazil wie es scheint.

Insomnia

Insomnia

bül bül bül bül

Ich fühle mich heute mal wieder scheiße.

In letzter Zeit hat sich mein natürlicher schlafrhythmus total verdreht. Ich wurde die letzte Woche jeweils erst um 6 Uhr morgens richtig müde, konnte davor gar nicht schlafen, und schlief dann den ganzen Tag durch.

Auch der Versuch richtig lange wach zu bleiben brachte nicht viel. Habs zwar geschafft gestern bis zum Mittag wachzubleiben und bin dann sogar um 3 Uhr nachmittag wieder aufgestanden als lisa nach hause kam.

Dann war ich aber trotzdem wach bis um 3 Uhr nachts, konnte da auch fein einschlafen… und war um 7 am Morgen dann schon wieder wach. Dachte mir “OK dann musst du jetzt halt wachbleiben bis zum Abend.”

Nix da. Um 10-11 hab ich mich wieder zu meiner Freundin ins Bett hingelegt weil ich mir dachte “Sie ist ja dann das Wochenende weg”

Prompt eingepennt und während ich schlief sagte sie ihre abmachungen mit ihrem papa ab und blieb in unserer Wohnung. Tja und ich pennte durch bis um 16:00

Jetzt wirds wohl wieder nix mit der normalisierung. Naja.

Xenogears

Xenogears

So. Nun sollte die Weihnachtsfaulheit langsam vorbei sein und es wird zeit mal wieder was zu bloggen oder das ganze für immer aufzugeben.

Da ich grad nichts besseres zu tun hab und wach bleiben sollte werde ich die Zeit nutzen um nochmal auf meine Videospiel Liste zurückzukommen. Als ich das Blog gemacht habe hatte ich ja hauptsächlich reviews von Anime, Videospielen , Büchern & ähnlichem im Blick gehabt, aber dazu hab ich bisher eigentlich keinen Eintrag.

Deshalb möchte ich nunmal über die Nummer 1 in meiner Liste sprechen, das Spiel das ich als bestes Rollenspiel das ich bisher gespielt habe sehe. Was meine Liste betrifft… mit solchen Sachen bin ich im nachhinein ziemlich schnell wieder recht unzufrieden, also Sachen einordnen und abzuwägen welches ich besser und am besten finde. Das ändert sich meistens, und viele Dinge mag ich auch aus gänzlich verschiedenen Gründen, so das sie vergleichen eigentlich sinnlos ist.

Wo ich mir aber sicher bin ist das Xenogears derzeit immer noch mein absolutes Lieblings JRPG ist.

Erstmal ein paar details zum eigentlichen Spiel: Xenogears kam 1998 in Japan und 8 Monate später in Nordamerika für die Playstation raus, ein europäisches release gab es nie. Das heißt, man braucht schonmal eine gemoddete Playstation als Europäer damit man das NTSC spiel spielen kann.

Das erklärt auch schonmal die obskurität.

Der Grund weshalb ich dieses Spiel so mag ist eindeutig die Handlung. Es ist schwer darüber zu schreiben ohne das Spiel groß zu spoilern, aber kurz gesagt quellt das Spiel nur so über vor überraschenden Plottwists die die Gesamte bisherige Situation schlagartig umkehren, oder zumindest in ein ganz neues Licht rücken. Dabei stößt man immer tiefer in weitrechende Verschwörungen vor, und erforscht auch die psychen der Charaktere, die meistens nicht so sind wie es scheint.

Es ist relativ offensichtlich das sich das Spiel dabei sehr stark von Neon Genesis Evangelion inspirieren lassen hat, das in Japan ca. 2 Jahre zuvor herauskam. Von daher befasst es sich stark mit gleichen Themen und Ideen, dabei vor allem psychoanalystische Theorien von Carl Gustav Jung, Nietzsche und in großem Maße christlich-religiösen symbolismus und anspielungen, außerdem Biowaffen, genetische Experimente und Social Engineering.

Dabei ist es nicht ganz so tiefgängig wie NGE in seiner auseinandersetzung mit den hauptcharakteren, dafür zieht es seinen religiösen symbolismus jedoch weit konsequenter durch, bzw. befasst sich tatsächlich mit Religion.

Außerdem ist es eines der wenigen RPGs mit haushochen mechas.

Abgesehen von der Thematik und dem übergreifenden hauptplot sind auch die seitenplots bzw die hintergründe der charaktere sehr interessant und packend gemacht, und man hat weniger das gefühl das einem andere (durchaus gute) spiele wie zbsp Final Fantasy 7 geben, das man von Heimatstadt zu Heimatstadt reißt und von jedem Chara seine flashbacks presentiert kriegt, schon der Reihe nach.

Die Charaktere sind auch alle sehr charmant und nicht zu simpel, haben aber doch ihre typischen Stereotypen, zumindest auf den ersten Blick. Fei Fong Wong, der Hauptcharakter hat zbsp die typische Amnesie, ist aber zumindest kein schweigsamer einsamer Wolf, und über seine wahren Hintergründe, ebenso wie die von Elly dem weiblichen Hauptchara und Citan einem Doktor aus Fei’s Dorf kann man eigentlich nicht viel sagen ohne zu Spoilern. Der Pirat Bart auf seinem Sandschiff stellt sich auch als etwas anderes heraus als man ihn kennenlernt. Dann gibt es noch einem muskulösen Halbmenschen, einen Pistolenschwingenden Priester der Sekte die die Technologie und Mechas kontrolliert, ein kleines Mädchen mit einer innigen mentalen Beziehung zu einem Mecha und die künstliche Lebensform Emeralda.

Lediglich das nervige pelzwesen Chu-Chu ist ein reiner witzcharakter, der in einer sehr dämlichen szene mal zur größe eines Mechas anwächst. Ich weiß nicht, das Vieh regt mich etwas auf, Cait Sith der ja eigentlich nur von einem armen Nerd aus dem Shinra hauptquartier gesteuert wird fand ich da weit sympathischer und leichter erntszunehmen.

Was die Musik angeht haben sich hier noch die guten alten Square-Leute ausgetobt, ausnahmsweise mal nicht von Composer Nobuo Uematsu angeleitet, der auch die meiste Musik der Final Fantasy serie schrieb. Stattdessen übernahm hier Yasunori Mitsuda die Führung, der auch die Musik von Chrono Trigger schrieb. Hierbei hat er sich auf starke keltische motife bezogen und die in seine Musik eingebaut. Der soundtrack ist damit unglaublich packend.

Grafisch kann man sowas schwer beurteilen heutzutage. Ich persönlich würde sagen das es für die damalige Zeit sehr beindruckend war. Die Umgebung stellt sich in 3D-renderung dar, ließ auch die Kamera frei schwenken, während die Charaktere und NPCs noch handgezeichnete Sprites benutzten. Genau andersherum wie bei Final Fantasy. Trotzdem lässt einen das ganze heute ziemlich kalt, und die pixelige Umgebung lässt einen vielleicht sogar zusammenzucken.Ich fands ziemlich stylish.

Was auch ein Manko ist ist für mich das Mechadesign: Es ist zwar nicht direkt schlecht, basiert aber eher auf klassischem, älterem Stil. Die Mechas hier sehen sehr nach GUNDAM und ähnlichen alten serien mit Super-robotern aus. Lediglich Emeralda’s Mech ist ziemlich cool. Und leider ist der Mech der weiblichen Hauptcharakterin Elly PINK ._.

Von daher eher Retro-style. Da hätten sie sich von NGE auch noch was abschauen können.

Das Kampfsystem ist auch wieder etwas wo Xenogears im Vergleich zu seinen Konkurrenten die Nase vorn hatte. Statt langweiligem endlos A drücken (bzw die Equivalente Taste auf der PSX, ich denke O ) da die man ja sowieso MP spart und nur normal angreift, gibts hier mal abwechslung in jedem kampf.

Die Charaktere haben eine gewisse Anzahl von Action Points (AP) pro Runde, und können diese in jeder Runde auf leichte, normale und schwere Angriffe verteilen, die eben 1, 2 oder 3 AP kosten. Oder man kann sich die AP für die nächste Runde aufsparen.

Diese Angriffe kann man dann, ähnlich einem fighting-spiel, bei seinem Angriff aneinanderhängen, und kann damit später auch abhängig vom charakter sehr viele verschiedene combos freischalten, oder auch sogenannte Elemental-Deathblows. Außerdem gibts auch noch Magie.

Als ob das noch nicht genug abwechslung wäre gibt es die Kämpfe nicht nur auf dem normalen Personen-größen-level sondern eben auch mit den Mechas im Kampf gegen riesige Monstren oder feindliche Mechas. Dabei wird beim Kampfsystem das Element der AP durch den Treibstoff ersetzt, auf den jeder Mech zu achten hat. Dabei kann man noch seinen Attacken level anhaben, damit wieder combos möglich sind. Andere Spezialoptionen abhängig vom mech und das verwenden von Magie sind ebenfalls möglich, genau wie der versuch seinen Treibstoff während des kampfes aufzuladen.

Das gibt den Kämpfen weit mehr taktische Tiefe. Zusätzlich zu Story, Setting und Erzählstil ist das einer der Hauptgründe wieso ich Xenogears dem allgemein gekürten genre-könig Final Fantasy 7 vorziehe.

Oh zusätzlich zu den typischen Rüstungen und Waffen kann man natürlich auch Upgrades für alle Teile der Mechs im spiel kaufen.

Leider hat das Spiel noch einen größeren Nachteil: Nach Ende der ersten CD ändert sich der Erzählstil relativ stark. Statt weiterhin seine party zu kontrollieren und direkt von platz zu platz zu reisen wie in herkömmlichen RPGs, wird die Interaktivität stark eingeschränkt.

Stattdessen besteht es nahezu nur aus Cutszenen in Spielgrafik, Anime-Sequenzen und teilweise auch reiner Text der die Handlung weitererzählt. Es wird zwar immer mal wieder unterbrochen von Bossfights, aber richtiges umherreisen und dungeons finden sich auf CD2 kaum noch.

Andererseits ist man zu dem Zeitpunkt von der Story schon derartig gefesselt dass es kaum noch eine Rolle spielt.

Fazit: Xenogears wird zu 90% von seiner Story und seiner Erzählweise getragen, die wiederum hauptsächlich auf sich langsam aufdeckenden Verschwörungen, tiefverborgenen auch psychologischen Geheimnissen der Charaktere und religiös angehauchter Science Fiction beruht. Hauptsächlich wird der Spieler davon bewegt die Fragen zu beantworten die sich im Plot auftun, deren Beantwortung nur immer weitere Fragen aufwirft. Auch die diversen Antagonisten sind sehr fesselnd und interessant, haben vielschichtige Hintergründe und eigene verständliche Motivationen, sie sind nicht bloß mittel zum Zweck. Einige davon, der feindliche general Ramses zum beispiel, sind sogar recht tragische Gestalten.

Eventuell werde ich irgendwann auch eine genauere Analyse des Plots und der vielen Anspielungen und Symbole darin posten, aber bis dahin bin ich still und verrate nicht zu viel.

Vergesslichkeit

Vergesslichkeit

Tja und so hab ich das blog eigentlich nun wieder fast einen gesamten monat lang komplett vergessen.

Naja ist halt so. Dann mal einfach ein Lebenszustands update. Ich appliziere den Zeitentwicklungsoperator auf die Udo – Wellenfunktion!

 

Ratter Ratter Ding Ding

Hauptsächlich hab ich wohl nichts mehr dran gemacht weil mich andere Dinge fesselten. Das wichtigste davon waren meine Prüfungen, und das stängide sich-quälen zum lernen. Aber es hat halt nichts gebracht, die motivation war zu lax und noch dazu scheine ich das genau falsche gelernt zu haben bei den meisten fächern. Aber dies Doppelprüfungen sind auch scheiße.  Bei einer hatte ich die erste häflte (also das erste Fach) erfolgreich hinter mich gebracht, und danach gemerkt dass das zweite Fache nicht Teilchenphysik im Sinne von Quarks ist (was ich gelernt hätte) sondern im Sinne von Sachen auf Atomkerne schießen. Kernphysik also. Zu dumm dass ich nur Atomphysik (also mit den Elektronenhüllen) und Quark-Physik gelernt hatte. Tja.

Und bei der ersten Prüfung hatte ich schon beim Thermodynamik teil so einen riesen blackout dass ich nichtmal mehr die drei Hauptsätze der Thermodynamik wusste. Tja, da bin ich dann zum zweiten Fach-Teil gar nicht mehr gekommen.

Dann bin ich nach mal wieder nach Hause zu den Eltern gefahren nur um zu merken dass es mir jedesmal wieder total sinnlos erscheint. Ich meine, ich mag meine Eltern, es gibt leckeres Essen und meistens stecken sie mir Extrageld zu aber… viel unternehmen tue ich mit ihnen eigentlich nie wenn ich mal daheim bin. Wir reden zwar am ersten tag meist viel, aber dann zieh ich mich ins Zimmer zurück und sie vor denn Fernseher, und auch am nächsten Tag ists am Mittag wieder dasselbe.

Mein Bruder zeigte mir seine neue Wohnung, was auch irgendwie sehr interessant war, aber das ist immer so eine Sache mit meinem bruder. Ich weiß nie ob ich nun richtig ihm gegenüber reagiere. Manchmal ist er auch wieder sehr depressiv, manchmal möchte er zusammen mit mir ausgehen, an anderen malen kommts mir so vor als ob er das überhaupt nicht mag.

Diesmal saßen wir am nachmittag bei ihm und glotzten eine seltsame Serie von der ich noch nie gehört hatte: Ugly Americans

Amerikanischer gag-zeichentrick im Zeichenstil von King of the Hill oder so Schundheftchen-comics. Plot: Zombies, Dämonen und allerlei andere Monster leben in Amerika und müssen zur Einwanderungsbehörde. Hauptcharakter: Ein etwas lascher  Sozialarbeiter aber irgendwie cool trotz seiner derpigkeit der mit einem sexbesessenen Zombie zusammenlebt und seine Chefin die sadomasochiste Dämonenbraut poppt. Bzw, sie ist seine Freundin? Für bestimmte Werte von “Freundin”.

Ist ziemlich lustig und ein bisschen vergleichbar mit Futurama mit Horror- und Monsterfilmen statt Science Fiction. Dabei ists aber nochmal ein bisschen vulgärer, blutiger und hat einfach viel mehr diesen gewissen MTV style.

Dann hab ich mir noch beim Schlafen die Schulter verrenkt und kann nun nur noch in blöden posen rumliegen. Bäh.

Als weitere Ideen für mein Blog schwirren mir ein paar Sachen im kopf rum… zum Einen könnte ich echt mal ein Spiel aus meiner tollen 100er Liste nehmen und ein richtiges Review dazu schreiben. Ne andere Idee die ich auch noch hab ist modernisierte und adultisierten Versionen von klassischen Kinderserien zusammenzuschreiben…

Stumme Pappkameraden

Stumme Pappkameraden

Hin und wieder kommt jemand und fragt mich wieso ich im prinzip nur japanische Spiele toll finde oder wieso ich keine PC Spiele spiele.

Im Grunde gibts dafür eine relativ simple Antwort. Meistens läufts darauf hinaus das die Geschichte “richtig gut für ein XYZ genre spiel” ist. Im prinzip heißts aber mehr oder weniger “dieses Spiel hat überhaupt eine Geschichte.  In vielen Fällen stimmt es nichtmal und die zelebrierten Spiele sind hauptsächlich gut in der Atmosphäre die sie aufbauen. Ein gutes Beispiel ist Half-Life oder auch Half-Life 2.  Diese beiden sind höchstwahrscheinlich die einzigen First Person Shooter die ich überhaupt gänzlich durchgespielt habe, und werden oft für ihren tollen Plot gelobt.

Aber der lässt sich für nummer eins ohne viel zu verlieren zusammenfassen auf “Ein Physik Experiment führt zur Invasion außerdimensionaler Wesen, die Armee wird geschickt um alle zu killen und alle Beweise zu vernichten während der Held tausende Aliens killt und dann deren Anführer vernichtet, während man im Spiel laufend eine mysteriöse Person im Hintergrund sieht die anscheinend bei vielen wichtigen Sachen involviert ist und einem am Ende des Spiels einen Job anbietet.”

Wirklich bahnbrechend. Außer ein paar Wachen findet man nichtmal Personen die bereit sind mit einem zu sprechen. Half-Life 2  schickt einen nun in eine Welt lange nach 1,  anscheinend von dem mysteriösen Mann aus Teil eins im geheimen geführt wird man mehr oder weniger zufällig in eine großflächige Rebellion verwickelt gegen diktatorische interdimensionale Eroberer die mit denen aus Teil 1 verstrickt sind und in der Zwischenzeit große Teile der Erde beherrschen. Deren menschliche Marionette wird dann gejagt und am Ende daran gehindert in andere Dimensionen zu fliehen.  Es endet mit einem totalen Cliffhange und einer Explosion aus der einen der mysteriöse Namenlose errettet.

Auch nicht grade bahnbrechend. Zumindest gibts diesmal ca. 4 charaktere die längere Sätze sagen. Das Setting-design ist hervorragend und die Atmosphäre sehr toll, aber 90% des interessanten beschränkt sich auf Material das im eigentlichen Spiel gar nicht vorkommt.

Aber story ist nichtmal das wirklich Hauptproblem, bzw. es ist kein Wunder das da nichts gescheites zusammenkommt. Das Hauptproblem liegt meiner Meinung nach darin das in der westlichen Spiele-Industrie immer noch die Meinung vorherrscht der Hauptcharakter müsse so flach und leblos wie möglich sein, damit sich der Spieler in ihn hineinversetzen kann. Das resultiert dann in einem stummen Pappkameraden.  In den typischen Spielen gibts aber abgesehen vom Hauptcharakter gibts keine weiteren spielbaren Charaktere. Das heißt man muss eine fesselnde Geschichte schreiben ohne auf irgendwelche Protagonisten zurückzugreifen und alle möglichen Protagonisten auf die Rolle von Statisten reduzieren. Und dann soll man packenden Plot kreieren? Kein Wunder das das nicht funktioniert.

Ich persönlich habe aber auch im Allgemeinen ein Problem mit der Identifikations-Theorie… also das es Charaktere geben muss mit denen man sich identifiziert. Zumindest dann, wenn sie so sehr zu Herzen genommen wird dass man einen möglichst durchschnittlichen Durchschnittstypen reinklotzt, oder sogar mehrere, mit keinen besonders speziellen Eigenschaften aber auch keinen besonders ausgeprägten oder ungewöhnlichen Nachteilen.   a man’s nicht allen Recht machen kann, kann das natürlich nur ein Langweiler sein wenn man es versucht, man muss eine große Menge von Menschen hernehmen und den kleinsten gemeinsamen Teiler finden, also was möglichst viele Leute gemeinsam haben.  Diesen absichtlich eingebauten Langweiler muss man dann natürlich auch irgendwie einbauen – aber weshalb sollte man so einen Normalo überhaupt dabei haben, von den anderen Charakteren aus gesehen? Eigentlich gibts keinen Grund, üblicherweise ist es einfach Author Fiat. Doctor Who ist da ein sehr Gutes Beispiel, mit seinen Companions die üblicherweise so interessant wie eine Scheibe rohes Toastbrot sind aber trotzdem immer und immer wieder in den Fokus gebracht werden das einem das Gähnen kommt.

Um wieder zu Computer Spielen zurückzukommen (obwohl der Effekt auch anderswo auftritt):

Es scheint sich auch vor allem das allgemeine Spielprinzip zu Unterscheiden zwischen Ost und West, zumindest definitiv bei Rollenspielen. Westliche Computer Rollenspiele haben durchweg Sandkasten – Charakter.  Der Spieler kommt bei der Charaktererschaffung viel Freiraum und kann sich seine Spielfigur zusammenbauen wie er mag, ob Krieger, Zauberer oder Dieb oder die üblichen Variationen davon. Meistens sogar Gesichtszüge und vieles weitere… was etwas absurd ist wenn es ein 1-player-game ist das auch noch meistens in der First-Person Perspektive abläuft. Das ist natürlich was nettes, diese Auswahlmöglichkeiten.

Aber nun hat man als Designer wieder das Problem dass er nicht vorausahnen kann wie der Spielercharakter sein wird, die ganzen Nichtspieler-Charaktere natürlich können somit natürlich nur schwer auf die Eigenschaften und Charakterzüge des Spielers reagieren, da sie ja nicht speziell feststehen. Jetzt hat man nur die Wahl zwischen zwei Optionen:

Möglichkeit 1;  so ähnlich wie zuvor erwähnt wird einfach möglichst darauf verzichtet auf irgendwelche besonderen Eigenschaften einzugehen, und der Charakter als geschlechts- und eigenschaftsloses Etwas behandelt. Die Gespräche sind komplett generisch und wenn das Spiel Sprachausgabe hat, wird darauf verzichtet den Namen des Spielers zu nennen da man die Stimmen ja nicht dynamisch generieren kann und den vom Spieler gewählten Namen daher nicht in die Sprachausgabe mit einbeziehen kann. Es ist ja alles vorher aufgenommen. Wenn#s nur Text ist kann man den Namen natürlich überall einfach in Platzhalter einfügen. Das führt dann zu Möglichkeit 2.

Man macht einfach  genügend Einzelheiten und Verästelungen ins Spiel so dass je nachdem wie der Spielercharakter geartet ist, halt eine der Optionen gewählt wird. Da das sehr schnell aufwändig und kompliziert wird ist im Grunde genommen die Menge dieser Dinge stark liminitiert. Außerdem kommt hinzu das es noch um einiges komplizierter wäre das NPCs später darauf hinweisen was früher im Spiel den so anders gelaufen ist – außerdem, man darf es ja nicht zu anders machen, deshalb dürfen die speziellen Einzelheiten die auf den Eigenschaften des Spielercharakters basieren nur kleine Zugaben und Seitenverästelungen sein – der Hauptplot würde sonst nicht mehr funktionieren.

Man kann natürlich direkt divergierende, verschiedene große Plotlines nehmen – so hat man durchaus die Illusion die Geschichte durch seinen Charakter und seine Entscheidungen zu beeinflussen – aber da man effektiv zwei oder mehr verschiedene Geschichten schreiben muss statt nur einer, und das ganze außerdem in verschiedene parallele Blöcke aufspalten muss, hat man nicht die Zeit um sich effektiv auf die Geschichte zu konzentrieren – Feinheiten wie Foreshadowing, Rückblicke oder gar nicht-chronologische Erzählweise sind so gut wie unmöglich.

Im Prinzip hat man das gleiche lineare, simple Ding als Geschichte wie wenn man es von vornherein gelassen hätte, nur das man noch weniger daran gehen kann es gut zu schreiben, und meist ein mehr oder weniger geschmackloses Stückwerk zurückbleibt – oder man lässt es gleich und konzentriert sich auf Spielspaß, Gameplay, Grafik und Atmosphäre.

Oder man macht es so wie die meisten japanischen Spiele und geht nicht daran zu versuchen das Pen N Paper RPG Prinzip nachzuahmen wo der dynamische, menschliche Leiter des Spiels es einem erlaubt sowohl einen langen durchziehenden Plot als auch direkte Interaktion einzubauen, sondern geht daran wie an einen Film oder ein Buch.

Eine gewisse Mischung zwischen beiden wär natürlich am tollsten. Ich würde ja sowas empfehlen wie diverse archetypische Charaktere einzubauen die sich noch vom Spieler feintunen zu lassen und je nach Wahl die durchgehende Plotline dieser zu verändern.  Von sidequests halte ich nur insofern was das sie die Hauptstory detailreicher machen, darauf aufzubauen führt zu einem gewissen minigame charakter. Man kann aber auch da Elemente einbauen die das gesamte sehr aufbauen, vor allem wenn man so diverse hintergründe details des settings oder der Charaktere erforscht die einem beim Hauptplot alleine entgehen. Wenn diese dann auch noch Einfluss auf den Hauptplot haben ist wohl das Beste.

Wobei natürlich nicht nur westliche RPGs/Spiele das Problem mit dem stummen hauptchara haben. Die ewige Stumm und Doofheit von Link und Chrono geht mir auch auf den Senkel. In manchen Situationen mag es ja angebracht sein nur einen stummen Hauptchara in einer größtenteils feindlich-gesinnten und ansonsten leeren Welt zu haben, um ein gewisses Spielgefühl und eine gewisse Atmosphäre zu erzeugen, aber eie komplexe Geschichte lässt sich damit nur schwerlich erzeugen. Man muss auf komplexen Symbolismus zurückgreifen, muss man schließlich auf regulären Dialog und Charakter-Interaktion verzichten.

Silent Hill ist da ein gutes Beispiel wie das funktioniert – hmm tja das ist aber auch japanisch.

Naja

Ciao

Piraterie

Piraterie

RAUBKOPIERER SIND VERBRECHER!

Jaja das kennen wir ja von den vielen liebenswürdigen Nachrichten die die großen Firmen gerne auf unseren DVDs und in den Kinos vor die Filme klatschen. Ich denke mal alle die das hier lesen sind in ungefähr in meinem Alter deshalb sag ich mal: Seht euch mal um! Habt ihr in eurem Bekanntenkreis eine Person euren Alters die nicht schon mindestens einmal eine Raubkopie runtergeladen hat? Sind es eventuell nicht sogar weit mehr als eine pro Person?

Wenn der Staat tatsächlich auf den Druck der Firmen hören würde und Raubkopierer dieser Art, die Kopien für den privaten Gebrauch machen, allesamt mit aller härte (und technischer Finesse die sie nicht haben) verfolgen würde, müsste er 90% aller Bürger zwischen 30 und 13 verhaften , wenn ihr mich fragt. Irgendwas kann da nicht stimmen, wenn ein Phänomen derart universell ist. Müsste der Staat nicht da eher umdenken und die veraltete Urheberrechts-Gesetzgebung überarbeiten? Es gibt irgendwie nur die Möglichkeit entweder eine Veränderung zu bewirken die das derzeitige Raubkopier verhalten der jüngern Internet-Generation entkriminalisiert, oder ein unglaublich hartes durchgreifen und Total-überwachung des Internets.

Ich glaube das man noch was am Staat bewirken kann. Es sind Veränderungen möglich, es liegt Revolution in der Luft. So wie es aussieht haben die älteren Generationen noch nicht verstanden das das Aufstreben und die rasante verbreitung des Internets eine gewaltige Änderung mit sich ziehen wird, bzw. es bereits tut. Vielleicht werden die älteren Generationen es auch nie mehr richtig kapieren, vielleicht muss man dazu mit dem Internet aufgewachsen sein.

Ich bin Mitglied der österreichischen Piratenpartei, zahle meinen jährlichen Mitgliedsbeitrag der eigentlich wirklich nicht besonders viel ist, und werde sie bei den nächsten Wahlen dort auch wählen, aber in Deutschland ist diese Partei weit stärker und steht in vielen Ländern und Städten kurz vor der Prozenthürde, hat also durchaus die Möglichkeit durch eure Stimmen in Regierungsangelegenheiten mitzumischen.

Sie hat nicht nur gescheite Ideen zur Urheberrecht-Politik, sondern ist auch bezüglich Umweltpolitik und Familienrecht mit meinen persönlichen Meinungen im Einklang, ebenso für freie Bildung.

Ich werde wahrscheinlich auch in 3-4 Jahren einen Antrag auf Einbürgerung in Deutschland stellen. Das vor ein paar Jahren in der EU eingeführte System der Gegenseitigkeit erlaubt mir auch, die österreichische Staatsbürgerschaft dazu zu behalten. Danach werde ich wohl in zwei Staaten für die selbe Partei wählen… und am besten auch in den EU-Parlamentswahlen. Ich sehe da nichts schlimmes dabei, im Gegenteil, ich sehe mich vordergründig als Europäer, und werde daher auch alle Rechte als EU-Bürger nutzen die Politik von Europa zu beeinflussen.

Im großen und ganzen wäre ich zwar für abschaffung der representativen Demokratie und einführung der direkten Demokratie ( also, statt abzustimmen welche Parteien und Vertreter über Gesetze entscheiden, direkt über Gesetze abstimmen, so wie bei Volksentscheid) aber da das eher utopisch ist, genauso wie Anarchosyndikalismus (Also herrscherfreie Gesellschaft unter Gewerkschaften )oder kommunistischer Anarchismus,  Abschaffung der Grenzen und Nationalstäate und des Kapitalismus usw, finde ich das in den Grenzen des jetzigen Systems als das beste was man verändern kann.

Auch wenn keine Änderung eintritt, es ist besser als nichts zu tun und sich einfach nur über den Staat aufzuregen. Ich muss aber auch zugeben das ich mich bisher nicht sehr stark am Parteigeschehen beteiligt habe – der Beitrag ist jährlich und kaum höher als meine Bibliotheksgebühr, und ich lese nur sehr sporadisch die Rundschreiben und beteiligte mich bisher gar nicht an Parteidiskussionen oder Tagungen etc.

Eventuell sollte ich das, aber alles ist besser als gar nix, finde ich.

PS: Dieser Blog Eintrag ist auch so etwas das ich gemacht habe weilich hoffe dass es eines dieser kleinen Dinge die ein bisschen was bewirken können sein könnte. Mundpropaganda ist eins der wichtigsten Werkzeuge der Piratenpartei an Popularität und Bekanntheit zu gewinnen, vor allem im Internet.

PPS: Und das Volk kann auch heute noch Sachen bewirken, man schaue sich nur den Arabischen Frühling an: Natürlich hat es dabei auch gewalt gegeben, aber zu einem sehr großen Teil waren es hauptsächlich friedliche Demonstranten – Bewegungen im gewaltigen Ausmaß die die Regime in den diversen Staaten Nordafrika’s und des mittleren Ostens zum endlichen Einlenken und zur Liberalisierung bewegt haben. Nur so mal zum Nachdenken…